Archiv des Autors: Dieter

Fusion von DAK und BKK Gesundheit

AB 1. Januar 2012 werden sich die DAK und BKK Gesundheit zusammenschließen. Es entsteht dadurch die drittgrößte Krankenkasse in Deuschland mit 6,6 Millionen Versicherten. Rang 1 und 2 belegen Barmer GEK und Techniker Krankenkasse.

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TV-Termin “Hauptsache Gesund”

Hauptsache Gesund, MDR, Donnerstag, 20.10.2011, 21:00 Uhr.
Thema: Schmerzfrei durch manuelle Therapie

“In manchen Fällen sind Heilung und Linderung auch ohne Medikamente, Spritzen oder Operationen möglich. Stattdessen hilft eine Behandlung mit den bloßen Händen – durch einen manuellen Therapeuten.”

Quelle: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/manuelle_therapie102.html

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ADHS bei Erwachsenen

Ich möchte heute in diesem “Blog-Artikel” einen kleinen Umriss über ADHS geben. Schon allein aus dem Grund, weil ich selbst betroffen bin.

Was ist ADHS?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivivtätsstörung, die aus aus einem Ungleichgewicht im Zusammenspiel der Botenstoffe im Gehirn (Dopammin, Noradrenalin und Serotonin) resultiert, erwirbt man bereits im Kindesalter. Oft wächst sie sich zum Erwachsenealter zwar aus, kann jedoch in manchen Fällen fortbestehen.
Diese Botenstoffe sind für Antrieb, Wahrnehmung und Impulskontrolle verantwortlich. Es herrscht oft ein Mangel dieser Botenstoffe (auch Neurotransmitter genannt) vor, da diese sich nicht ausreichend im synaptischen Spalt befinden.

Symptome sind u.a. Störungen der Aufmerksamkeit und der Konzentration, Unorganisiertheit, fehlendes Selbstwertgefühl, fehlende Impuls-Kontrolle, man kann nicht richtig zuhören, quatscht oft dazwischen, unterbricht Leute beim Reden, emotionale Labilität, man ist oft überreizt, schon bei Kleinigkeiten im Alltag und in Stress-Situationen, flippt schon beim geringsten Anlass aus. Ungeduld, Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, geringes Durchhaltevermögen, Vergesslichkeit.
Bestimmt habe ich einige vergessen, die Liste kann man also beliebig fortsetzen. Alle Symptome kenne ich nur zu gut.

Die Störung kann in Testungen diagnosdiziert werden, beispielsweise in den neurologischen Abteilungen der Unikliniken.
Die Ursachen sind meist genetischer Natur, die von Umweltbedingungen gefördert werden.

Die Behandlung wird von einem ausgebildeten Neurologen vorgenommen. In der Regel besteht die Therapie aus 2 Teilen: Medikamentiös und Verhaltenstherapie.
Es werden Medikamente am Häufigsten mit dem Wirkstoff Methylphenidat eingesetzt, bekannt auch unter dem als Handelsnamen “Ritalin”.
Produktnamen auf dem Markt sind beispielsweise, Medikinet, Concerta, Equasym, Ritalin.
In der Therapie wird mit einer sehr niedrigen Dosis begonnen, die langsam gesteigert wird, um Unverträglichkeit und eventuelle Nebenwirkungen besser kontrollieren zu können.
Eingenommen wird es meist in Kapselform, 2-3 mal am Tag.

Medikinet Adult ist nun das erste Medikament, dass für Erwachsene von den Krankenkassen im Sommer 2011 zugelassen wurde.
Der Wirkstoff wird in ratardierter Form freigesetzt.

Das Medikament hat bei mir gut angeschlagen, fast ganz ohne Nebenwirkungen. Zur Zeit spüre ich lediglich einen gebremsten Apettit.
Ich bin mit der Wirkung bisher sehr zufrieden und die daraus entstandene verbesserte Lebensqualität ist enorm.
Ich fühle mich in Alltags-Situationen gelassener, souveräner, fühle mehr innere gebündelte Stärke, irgendwie “gesammelt”, besonnener, einfach “cooler”. Habe bei Routine-Aufgaben wie Einkaufen gehen, viel mehr Freude und Durchhaltevermögern, ermüde nicht so schnell beim Arbeiten, bleibe “standhafter”. Auch im Umgang mit Mitmenschen hat sich vieles zum Positiven entwickelt. Man ist umgänglicher geworden, macht sein Gegenüber nicht mehr so nervös, da diese innere Unruhe abgenommen hat.
Man wird sich über sich selbst bewußter, wer man früher im Vergleich zu Heute war: Oft kopflos, ein aufgescheuchtes Huhn, das ohne Konzept und Struktur rumrann. Immer sprunghaft in den Gedanken, Sofort immer “sprungbereit” zum nächsten Thema. Ess-Störungen, Fressatacken: Ungebremster Konsum von Süßigkeiten am abendlichen Fernseh-Tisch um die innere Unruhe/Unausgeglichenheit zu bekämpfen.

Es gibt in Deutschland viele Selbsthilfegruppen, in der “realen Welt” in allen großen Städten, sowie auch im Internet. Einige der Foren habe ich hier aufgelistet:
http://www.adhs-chaoten.net
http://www.adhs-anderswelt.de
http://www.ads-bei-erwachsenen.de

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Die Zeckenplage ist wieder da

Jetzt warten die Zecken wieder auf Opfer, um ihnen Blut abzuzapfen.
So ein Zeckenbiss kann sehr gefährlich sein, überträgt er doch Krankheiten.
Die häufigsten sind Borreliose und die Frühsommer Meningitis (FSME)

Gegen FSME kann man sich impfen lassen, Borreliose ist mit Antibiotika behandelbar.

Verhindern kann man den Kontakt mit den Biestern, indem man sich nicht in hohes Gras oder zu nahe an Sträucher wagt.
Wenn doch, sollte man sollte man den gesamten Körper mit gut geschlossener Kleidung abdecken: Gute feste Schuhe, lange Ärmel, lange Beinkleider.
Gleichzeitig kann man sich noch mit einem Anti-Zecken-Spray schützen, weil die Tiere trotz Allem manchmal doch einen Weg zur Haut finden.

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Sport und Bewegung hält gesund

 

Heute an diesem März-Tag war wieder so ein Wetter, bei dem man spürt: Vom langen Winter können wir uns endlich verabschieden, willkommen Frühling!
Jetzt fällt es uns am Leichtesten, raus in die frische Luft zu wollen.
Gerade richtig sich ein bisschen zu bewegen oder ein bisschen Sport zu treiben.

Sport und Bewegung wirkt ja bekanntlich wie Medizin. Hilft gegen viele Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Fettleber, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes, Depressionen, Stress, Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Was man macht, ist Geschmacksache. Ausdauer-Sportarten wie Laufen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern oder ein langer Spatziergang kämen da schon mal in Frage. Man sollte natürlich vorher immer erstmal den Arzt befragen ob man diese oder jene jeweilige Sportart überhaupt ausüben darf.
Man sollte sich Fragen stellen wie: Schnellt mein Blutdruck zu sehr in die Höhe?
Wie stehts mit meinen Gelenken? Etc. Das Alter spielt keine allzugroße Rolle.

Als Anfänger kostet es natürlich etwas Überwindung, doch es lohnt sich. Ich erinnere mich noch, als ich mich für das Joggen entschied, da war ich bereits 44 Jahre alt.
Ich hatte etwas Übergewicht und Bewegungsunlust. In den ersten beiden Tagen war ich nach 5 Minuten schon ausser Puste.
Doch ich konnte jeden Tag die Laufzeit langsam etwas steigern. Da ich Spaß daran bekam durch die kleinen Erfolge, lief ich regelmäßig. In besten Zeiten waren es dann nach einem Vierteljahr 5 mal 90 Minuten die Woche. Ich bin heute 56 und treibe es nicht mehr ganz so wild, 2 mal für 30-60 Minuten mache ich aber noch.
Ein Tipp: Am Anfang nicht zu ehrgeizig sein und zu viel wollen, denn es besteht sonst die Gefahr, daß man schnell wieder die Lust verliert, wenn man sich zu sehr auspowert.

Wie weiter oben bereits erwähnt, kann der Sport “medizinische Dienste leisten” und Fit halten.
Beispielsweise hilft er dem Abnehmwilligen auf lange Sicht viele überflüssige Pfunde zu verlieren.
Denn bei regelmäßiger Bewegung wird der Grundumsatz erhöht. Die Muskeln verbrennen fett. Die positive Stimmung wird gesteigert, denn der Körper produziert Glückshormone.
Ich sager mir oft: Man kann selbstverständlich den natürlichen Alterungsprozess nicht aufhalten, jedoch kann man dafür sorgen, dass man nicht schneller Älter wird als notwendig. ;-)
Ich glaube, dass Sport und Bewegung uns deshalb so gut tun, weil unser Körper genetisch noch aus der Zeit unserer Urahnen stammt, die ja Jäger und Sammler waren.

Ich freute mich auch anfangs sehr oft über folgenden Nebeneffekt: Man spart Kalorien. In meinem Kopf entstand eine verrückte simple Rechnung: Denn mindestens 2 Stunden vor dem Laufen sollte man bekanntlich nichts mehr Essen, höchstens eine Banane. Dann läuft man seine 30 bis 90 Minuten. Am Ende des Laufs zieht man seine verschwitzte Sportsachen aus und duscht erstmal und trocknet sich logischerweise danach ab und zieht frische Klamotten an. Das dauert auch noch mal rund 30 Minuten. Zwischendurch trinkt nimmt man schon mal den einen oder anderen Schuck aus der Mineralwasserflasche, weil sich erstmal nur der Durst meldet. Der Hunger kommt erst ca. 1 weitere Stunde später. Sie können sich jetzt ausrechnen, wieviel Stunden sie schon an Essen, sprich wieviel Kalorien gespart haben. ;-)

Es verändern sich allmählich die Ernährungsgewohnheiten. Die Mahlzeiten werden automatisch kleiner und gesünder. Denn wer trainiert schon gerne nach einer schweren Mahlzeit.
Man lässt auch zwischendurch mal das große Eis mit Sahne ausfallen und läuft lieber mal ne halbe Stunde. Man stellt fest, dass das Laufen mindestens genauso Spaß macht wie das Vertilgen von süßen “Zwischenmalzeiten”.
Wenn man einige Wochen schon regelmäßig Sport macht, merkt man, wie man immer bewegungsfreudiger wird. Man bekommt beispielsweise Lust, den Aufzug oder Rolltreppe links liegen zu lassen und die Treppe den Vorzug zu geben.

Auch psyschisch hat das Vorteile: Nach dem Laufen und Duschen fühlt man eine angenehme Entspannung im Körper hochsteigen, das auch positiv die Seele beeinflußt.
Man hat aus dem Alltag viel Stress und Frust weggepowert, fühlt sich gelassener und hat einfach bessere Laune.

Wie ist es bei Ihnen? Vielleicht haben Sie auch etwas zu berichten? Ich würde mich über einen kleinen Kommentar von Ihnen sehr freuen.

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